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System und Philosophie

DER URSPRUNG

Das System «Zeugnisse rationell schreiben» basiert auf einer 1980 durchgeführten Studie der Universität Siegen. Sie entstand im Auftrag des Instituts Mensch und Arbeit bzw. Verlag Robert Pfützner GmbH, München.

Anlässlich dieser Untersuchung wurden 659 Zeugnisse von Firmen unterschiedlicher Branchen daraufhin geprüft, ob die erforderlichen Grundelemente des Zeugnisses, das äussere Erscheinungsbild und vor allem die Aussagefähigkeit der Beurteilungen und ihre Vergleichbarkeit den Anforderungen entsprechen. Die Ergebnisse dieser formalen und inhaltlichen Studie sowie die Erkenntnisse daraus liegen dem System «Zeugnisse rationell schreiben» zugrunde.


DIE PHILOSOPHIE

Modular und praxisnah, umfassend und benutzerfreundlich, effizient und transparent – dies sind die Leitplanken des IWP-Systems zur Erstellung von Arbeitszeugnissen.

Kompetenzfelder mit adäquaten Beurteilungskriterien bilden die Grundlage des Systems und ermöglichen für jedes Merkmal die richtige Form und Skalierung. Die Textbausteine sind so abgefasst, dass sie einer wahrheitsgetreuen Zeugnisschreibung gerecht werden. Sie erfüllen die Anforderungen an formale, rechtliche und stilistische Aspekte der Zeugnisformulierung.

Der modulare Aufbau stellt die höchstmögliche Flexibilität sowie eine einfache Systempflege sicher und der Aufwand für das Verfassen von Zeugnissen reduziert sich erheblich.

Die Systemphilosophie leistet einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung bei der Zeugniserstellung: Das System wird auf das betriebliche Beurteilungssystem abgestützt, die Zeugnisse werden auf die aktuell ausgeübte Funktion abgestimmt und auf die Person ausgerichtet.


DAS SYSTEM

Das System «Zeugnisse rationell schreiben» beinhaltet methodisch aufgebaute Textbausteingrundlagen für unterschiedliche Zielgruppen (Berufsgruppen). Als Plattform dient ein Kompetenzmodell mit entsprechenden Kriterien. Die den Kriterien zugeordneten Textvorschläge in vier Skalierungsstufen führen zu einer rationellen Erstellung von Arbeitszeugnissen.

Mit einer Einschätzungsmatrix werden von den Vorgesetzten die Leistungen und das Verhalten des Zeugnisempfängers erfasst – in Anlehnung an die Leistungsbeurteilungen. Aus dieser Einschätzung, ergänzt mit den persönlichen Anmerkungen, wird das Arbeitszeugnis als Entwurf generiert und anschliessend in das finale Worddokument überführt.

Zielgruppen: Auf typische Berufsgruppen ausgerichtete Textbausteingrundlagen
Kompetenzmodell: Fach-, Handlungs-, Persönlichkeits- Sozial-, Führungskompetenz
Kriterien: Flexibel einsetzbare Kriterien je Zielgruppe
Skalierung: Die Textbausteine sind jeweils für 4 Skalierungsstufen ausformuliert: sehr gut / gut / genügend / ungenügend
Einschätzung: Excelsheet mit allen Angaben zur Person, zur Funktion, mit Kriterien zur Einschätzung, in Anlehnung an die Beurteilungen der letzten Jahre
Textbausteine: Textbausteine je nach Zeugnisform, Vergangenheit oder Gegenwart, männlich und weiblich hinterlegt